Risiken moderner IT-Anwendungen
Vielfach werden dabei systemseitige Schwächen oder Mängel einzelner Betriebssysteme oder Softwareprodukte ausgenutzt. Sobald diese bekannt werden, breitet sich innerhalb von Stunden eine Angriffswelle über das Internet aus.
Häufig stellt auch der Anwender eine Schwachstelle dar. Ein wirkungsvolles Schutzsystem umfaßt daher immer ein Bündel aus technischen und organisatorischen Maßnahmen.
Lückenloses Konzept zur Absicherung
Zur Vermeidung dieser Risiken bedarf es eines ganzheitliches Konzeptes, das dort ansetzt, wo Viren auftreffen. Wie bei anderen Softwarelösungen ist kontinuierliche und vor allem reaktionsschnelle Softwarepflege unabdingbare Voraussetzung für Datensicherheit und Schutz vor bösartigem Code.
Schutz des Gateways
Viren oder Würmer, welche über das Internet in das Unternehmen gelangen, passieren in der Regel das Internet-Gateway des Unternehmens.
Hier ist damit einer der effizientesten Punkte, den schadhaften Code abzufangen und unschädlich zu machen, bevor er in das Unternehmen gelangt.
Schutz der Server
In den vergangenen Monaten sind in immer kürzeren Abständen gefährliche Viren und Internet-Würmer neu aufgetreten. Die Folge waren enorme Schäden bei unzureichend abgesicherten Systemen. Häufig waren zwar einfache Virenschutz-Programme im Einsatz, deren Viren-Definitionsdateien seit vielen Monaten nicht mehr aktualisiert wurden. Dabei sind inzwischen fast 60.000 verschiedene Viren bekannt, täglich kommen neue hinzu.
Schutz der Desktop PCs
Eine weitere Schwachstelle befindet sich direkt beim Anwender. Auf verschiedenen Wegen, etwa via Internet, lokalem Netz oder Diskettenlaufwerk gelangen Viren und Würmer auf den Arbeitsplatzrechner.
Viele dieser Virenprogramme werden erst dadurch aktiviert, dass der Benutzer den Code irrtümlich startet. Auch hier ist möglichst lückenloser Virenschutz absolut notwendig.